Abschied nehmen

14April2014

Unser letzter Tag verlief sehr unkompliziert. Wir hatten Frühstück und Debby wollte uns noch ein mal zu einem Kaffee bei sich einladen. Zuvor behandelte ich Leo noch ein letztes mal am Schienbein. Dort angekommen wurden wir auch von ihren Hunden sehr nett gegrüßt. Sie führte uns herum und zeigte uns das Haus. Wir fanden es sehr geschmackvoll eingerichtet und ein nettes Haus für 2 Personen. Nach dem Kaffee machten wir uns auf nach Hause, denn wir mussten packen. Während wir packten, holte Sally Lunch. Diesmal gab es Grillhendl mit Brot, Salat und Käse. Zuerst wollten wir, ob des schönen Tages draußen essen. Jedoch verdorben uns die Wespen (erstmalige Sichtung für uns, seit wir in Australien sind) gehörig den Appetit. Deswegen flüchteten wir nach drinnen wo wir dann den Lunch genießen konnten. Am Nachmittag dann führten uns Leo und Sally zum Flughafen. Wir konnten uns glücklich schätzen, denn an diesem Tag gab es so gut wie keinen Verkehr. So erreichten wir sehr schnell den Flughafen und Leo half uns noch kurz mit der besonderen Fracht. Er erledigte das Reden und Fragen ob mein Bumerang ins Handgepäck darf oder nicht. Danke dafür!

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei meinen australischen Verwandten bedanken, die uns herzlich aufnahmen und uns sehr viel in Melbourne und Umgebung gezeigt haben. Wir wissen das zu schätzen und wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist.

Weiters bedanken wir uns natürlich bei unseren lieben Freunden und Verwandten die unseren Blog aktiv verfolgt haben und dadurch sicherlich auch dazu beigetragen haben, dass wir interessiert waren regelmäßig zu posten.

Jetzt sitzen wir am Flughafen in Dubai. Haben uns beide einen Smoothie gegönnt.Die erste, lange Etappe von Melbourne haben wir damit schon hinter uns. Bald boarden wir den Flieger nach Wien und freuen uns schon aufs Heimkommen.


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Port Philipp Bay und botanischer Garten

13April2014

An diesem Tag wurden wir von David, Debby und Anne abgeholt. Der Tag begann damit, dass wir mit dem Auto in den Süden der Stadt zum Port Philipp Bay im Stadtteil St. Kilda fuhren. Der Verkehr war recht dicht, aber David trägt nicht umsonst eine Corvette Sonnenbrille + -kappe ;) . Nein Spaß beiseite, es passte alles. Als wir ankamen sahen wir dort einen kleinen Markt, wo Kunst und Handwerk, so typische Sachen wie Schmuck, Malereien und halt auch so manches Klumpat verkauft wird. Dieser Tag versprach der erste richtige Sonnentag in der Stadt zu werden. Ja liebe Leute ihr habt richtig gehört ein Sonnentag in Melbourne ;) . Wir strandelten den Markt entlang und kehrten nachher in ein "Grill'd" Lokal ein. Es war solch eines, wie wir es schon aus Brisbane an unserem ersten Tag kannten. Sandra und ich entschieden uns diesmal für einen ganz normalen Burger und teilten uns Pommes mit dem leckeren Rosmarinsalz.
Danach schlenderten wir an der Strandpromenade entlang. Wir entdeckten dort einen Skyboarding Stand (hoffe ich hab mir das richtig gemerkt). Jedenfalls war das ein Surfboard, das mittels Wasserdruck abheben kann. Es sah sehr spannend aus. Während dem Spaziergang tratschten wir alle miteinander. Ich versuchte mit David über Politik zu sprechen, kein leichtes Unterfangen wenn einem politische Vokabel fehlen....
Unser nächster Halt war im Botanischen Garten in Melbourne. Sehr schön gepflegt und gut angelegt. Früher ging hier ein Fluss durch, doch im Rahmen der Gestaltung des Parks, leiteten sie den Fluss um und es blieb nur ein kleiner See übrig. Anne wartete, während wir den Garten besichtigten, im Café. Wir erfuhren, dass Debbie und ihre Familie einen Baum dort für ihre verstorbene Mutter gepflanzt hatten. Eine sehr schöne Art jemand Wichtiges zu Gedenken, wie Sandra und ich finden.
Nach dem Spaziergang kauften wir uns noch einen Kaffee. Ich war nicht sonderlich begeistert von meinem, Sandra fand ihn ganz ok. Also von wegen Kaffee hat Wien eindeutig die Nase Kilometer weit vorne!
Als es dann schon später wurde fuhren wir ein letztes Mal bei Mike und Zena vorbei, da wir mit der ganzen Familie noch zum Essen verabredet waren. Dadurch kamen Sandra und ich in den Genuss Cooper und Diva nochmal zu sehen und zu streicheln. Wir machten uns dann auf zu einem vietnamesischen? Lokal. Jedenfalls wurde hier Steamboat gekocht. Das heißt in Wirklichkeit nichts anderes als das du eine asiatische Suppe vor dir hast wie bei einem Fondue und es fahren Running Sushi Teller vorbei. Alles was du möchtest gart man in der Suppe. Da fährt alles mögliche vorbei. Nudeln, Beef, Magen, Fisch, knödelartige Sachen, Gemüse und sonstiges undefinierbares... War lecker aber für mich etwas zu kompliziert. Vor allem weiß ich gerne was ich esse :). Nach diesem üppigen Mahl hieß es von einem Großteil der lieben Familie Abschied nehmen. Sandra und Ich waren schon etwas traurig, da dies ja ein Abschied für längere Zeit ist. Wir wurden von allen so freundlich aufgenommen und wir hoffen, dass wir irgendwann etwas zurückgeben können.

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Vietnamese Cooking mit Derrick

12April2014

Der heutige Tag begann mit einem typisch vietnamesischen Frühstück, Pho genannt. Das ganze ist eine sehr, sehr gute Suppe die zum Frühstück genossen wird. Sie ist sehr intensiv und man bekommt sie mit Huhn, Schwein oder Rind. Ich entschied mich für eine Mischung aus Rind und Huhn. Dazu wurden Saucen gereicht, Chili und Sojasprossen. Ich fügte, übermütig wie ich bin, sofort Chili hinzu. In der selben Minute machte mich Derrick darauf aufmerksam, dass ich aufpassen soll, ob der Schärfe der Chili. Tja, zu spät. Die waren wahnsinnig scharf und die gesamte Suppe absorbierte ihre Schärfe. Die ersten Bissen/Löffel waren höllisch. Danach ging's eigentlich sehr gut!!! Sandra und ich waren begeistert von dem Pho. Mein Metabolismus wurde durch die Schärfe der Suppe ordentlich auf Hochtouren gebracht. Das besonderste war aber, dass wir zu der Suppe Eiscafe bekamen. Das war mal eine sehr außerordentliche Kombination. Danach ging es mit Derrick und Christian auf den vietnamesischen Markt, wo wir Besorgungen für das heutige Dinner machten. Es war sehr lustig mit Derrick einkaufen zu gehen, weil er auch dazu neigt gewisse Adaptionen spontan zu entscheiden und manche Sachen zuerst nahm und dann wieder weglegte weil ihm eine neue Idee kam. Ich habe keine Ahnung was wir alles besorgt haben jedenfalls sollte dieser Tag noch viele weitere interessante Kulinarik bringen. Als wir bei ihnen zu Hause ankamen begann die Vorbereitung. Dies hieß hacken, schneiden usw.. Derrick achtete auf eine saubere Technik meinerseits und instruierte mich durchwegs. Als verspäteten Lunch kochte ich, unter den achtsamen Augen Derricks, meinen ersten vietnamesischen Fried Rice mit Garnelen, scharfer Wurst, Bok choi und Ei. Das Gericht schmeckte köstlich und war eine ordentliche Portion. Derrick half mir beim Garnieren und genoss es mir seine selbst angepflanzten Chilis kosten zu lassen. Die habens ordentlich in sich.... Danach bereiteten wir weiter vor und zu. Als dann langsam die ersten Gäste eintrudelten und nach und nach dann auch alle da waren servierten wir unsere Entree. Es gab einen Gruß vom Küchenchef wie das bei uns genannt wird, einen vietnamesischen Garnelensalat und 2 Hauptgerichte. Der vietnamesische Salat bestand aus Papaya, Karotten, Zwiebel und Garnelen. Der Salat wurde schon einen Tag vorher in einer Mischung aus Zucker, Essig und Wasser mariniert. Zum Schluss fügten wir noch ein Dressing hinzu. Der Gruß vom Küchenchef war sehr lecker und ungewöhnlich. Wir rollten Sesamblätter mit Ingwer, Gurke, verschiedenen außergewöhnlichen Kräutern ( z.b. vietnamesisches basilikum), rotem Paprika und gekochten Garnelen. Darüber kam noch eine sehr dickflüssige Sauce die Derrick selbst gemacht hat. Auch der Salat schmeckte toll.
Der Hauptgang war Fischcurry und süßsaures Hühnerfleisch. Beides schmeckte Klasse, das Fischcurry war einigen Gästen aber zu scharf.
Die vietnamesische Küche ist, wie Sally sie beschrieb, sehr frisch und geschmackvoll. Zum Nachtisch brachte Zena noch 2 selbstgemachte Tartes. Eines war sehr zitronig, das andere mit Pekanüssen. Auch die Nachspeise schmeckte toll. Nach diesem üppigen Mahl ließen wir uns noch die letzten Minuten des heute stattfindenden Spiels von Hawthorn gefallen. Das Spiel war eine Hinrichtung. Hawthorn hatte fast 150 Punkte in 4 Quarter erzielt was sehr beachtlich ist.
Leo und Sally nahmen uns dann wieder mit zu sich und wir schliefen sehr schnell ein.

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Shoppingtag

11April2014

Am Freitag aßen wir Sallys leckere Nuss-Müslimischung mit Erdbeeren und Joghurt zum Frühstück. Heute wollten wir in die Stadt fahren und ein bissl einkaufen. Wir hatten ja noch Mitbringsel für ein paar nette Menschen zu besorgen ;-). Am späten Vormittag machten wir uns am Weg. Dank des in Melbourne anscheinend immer starken Verkehrs und eines Zwischenstopps in einem Geschäft am Weg brauchten wir fast eineinhalb Stunden, bis wir einen Parkplatz in einer Garage in der City hatten. Kein Wunder, wir erfuhren dann von einer von vielen herumstehenden und Verkehr regelnden PolizistInnen, dass es zuvor eine Demonstration gab. Wofür oder wogegen wissen wir nicht.
Wir strandeten durch ein paar Souvenirshops und fanden Kleinigkeiten, aber die meisten Souvenirshops haben die gleichen Sachen. In der Art Gallery kaufte sich Stefan einen Button im berühmten Design einer Australischen Künstlerin, die aus Gegenständen wie z.b. gelben Straßenschildern Collagen machte. Ich kaufte ein Buch mit traditionellen Geschichten der Aborigines.
Dann spazierten wir die Innenstadt entlang zum Viktoria Market. Wir aßen dort Lunch, der aber längst nicht so gut war wie beim letzten Mal. Am Markt fanden wir eine spezielle australische Teesorte, ein Bild im Aboriginal Art Stil und ein kuscheliges Mitbringsel für unsere jüngste Blogleserin :-)
Am Abend brachte uns Sally zum Haus von Christian und Derrick, wo wir über Nacht blieben. Die beiden führten uns zum Dinner in ein Koreanisches Restaurant aus. Zena und Michael kamen auch. Es war ein Koreanisches Barbecue, bei dem jeder Tisch einen eigenen Grill hatte und man das rohe Fleisch serviert bekam und selbst grillen konnte, wie man es wollte. Davor hatten wir eine Kim-Chi Suppe (scharf aber sehr gut!). Gemeinsam tranken wir außerdem drei (kleine) Flaschen Wein - Reiswein, Pflaumenwein und Himbeerwein. Mmmhh ;-)
Nach dem Essen musste es freilich noch Dessert genben, also trafen wir einander noch bei Brunetti's auf einen Kuchen bzw. Eis... :-)
Müde und vollgefressen fielen wir dann in unser Bett.

Zwölf Apostel

10April2014

Am Donnerstag fuhren wir den Great Ocean Road entlang. Erst ein wenig noch in Richtung Westen, wo wir die (Überreste der) London Bridge besichtigten. Richtig gelesen! Die "London Bridge" ist eine Art Landbrücke, die aber vor einigen Jahren teilweise eingestürzt ist. Zwei Menschen saßen dann auf dem kleinen Felsenstück fest und mussten von einem Helikopter gerettet werden. Dann ging es die Küste entlang zurück in Richtung Melbourne. Wir stoppten bei vielen Lookouts um die interessante Steilküste anzuschauen. Die wohl bekanntesten Felsformationen dort sind wohl die "Twelve Apolstels", teilweise hohe Felssäulen, die aus dem Wasser ragen. Auch sie waren alle mal Festland, dann Landbrücken, die irgendwann einstürzten. Sehr imposant. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar ein bewölkter und etwas frischer Tag, aber es regnete nicht während wir an der Küste und am Strand entlang fuhren und spazierten. Als wir am Nachmittag zurück nach Melbourne fuhren, änderte sich das schlagartig und es begann heftig zu regnen. Sallys Garten freute sich :-). Sally kochte zu Abend "nur" Gemüsesuppe, da wir zu Mittag eine große Portion Burger mit Fries in einem Café hatten. Die Suppe war sehr gut aber dennoch viel... :-). Stefan behandelte nach dem Essen noch kurz Leos Knöchel und Sallys Knie, während ich die neue Folge Downton Abbey schaute.



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Fliegende Füchse im Regenwald

09April2014

Nach dem Frühstück (von Jenny selbstgemachter Porridge) zeigte uns ihr Mann bei einem kleinen Spaziergang ein Stück seines Waldes. Als wir entlanggingen, sahen wir neben dem Weg eine Gruppe Känguruhs sitzen und frühstücken :-)
Später ging unsere Reise weiter in den Otway Nationalpark zum Otway Fly. Da wurden auf etwa halber Höhe der Bäume (die theoretisch ca. 100m hoch werden können) Eisenplattformen errichtet, auf denen man in 15-47m Höhe (wenn man auf den Turm steigt) die Pflanzen des Regenwaldes bewundern kann. Sally, Stefan und machten die Runde durch den Wald. Bald mussten wir aber beim Besucherzentrum zurück sein, denn dann ging das Highlight des Tages los: Sally hatte uns vier für die Zipline angemeldet! Das ist eine Flying Fox Tour, bei der man sich in einem Gurt an einem Kabel in 15-30m Höhe durch den Wald gleiten lässt. Am Anfang waren wir alle sehr nervös, aber nach der ersten Zipline (30m Länge) und vor allem nach dem ersten Mal Landen auf der nächsten Plattform fühlten wir uns recht sicher und hatten großen Spaß! Auch Leo, der im August 80 wird, machte mit und war bei der letzten der insgesamt 7 Ziplines und zwei Hängebrücken der schnellste und musste aufpassen, beim Bremsen nicht den Baum mitzunehmen :-) Obwohl davon abgeraten wurde, lose Gegenstände mitzunehmen (wenn es aus 30m in den Regenwald fällt, is es pfutsch), packte Leo plötzlich sein Iphone aus und machte Fotos von uns :-)
Auch Stefan fühlte sich in den Gurten wohler als sogar auf dem Sydney Tower und schmiss sich entspannt von den Plattformen. Es war wirklich ein unvergessliches und tolles Erlebnis!
Am Abend fuhren wir weiter die Küste entlang nach Port Campbell und übernachteten dort.

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On the (Great Ocean) Road

08April2014

Heute starteten wir in unseren zweiten Dreitagesausflug, nämlich zum Great Ocean Road. Bevor wir aber aus Melbourne hinaus fuhren, statteten wir David in seiner Werkstatt einen Besuch ab. Er hat sich darauf spezialisiert, Corvettes zu reparieren oder von Links- auf rechtsgelenkt umzubauen. Stolz zeigte er uns seine zur Zeit elf in der Garage stehenden Autos, darunter auch einen 48er Ford!! Es war wirklich sehr spannend und interessant für uns, ihn bei seiner Arbeit, die gleichzeitig seine Leidenschaft ist, zu sehen. Ein wenig fühlte ich mich an Tim Taylor erinnert :-)
Dann ging es auf in Richtung Südwesten. Nahe Geelong kamen wir an einem Golfplatz vorbei, wo gut und gerne bis zu 1000 Känguruhs leben. Leo erklärte uns, dass die schon sehr störend sind, weil sie nicht mal Anstalten machen wegzugehen wenn sie getroffen werden...
Danach machten wir Halt und besuchten ein Surfer Museum, in dem wir Interessantes über die Geschichte und den Kult des Surfens (vor allem am Bell's Beach) erfuhren. Am Weg weiter sahen wir die herrliche Küste entlang des Beginns des Great Ocean Roads und machten ein paar Mal Halt für Fotos. Leider begann es dann zu regnen, weshalb wir die anderen möglichen Sehenswürdigkeiten ausließen, und nach Lorne durchfuhren. Dort besuchten wir gute Freunde von Leo und Sally, die in einem modernen Haus auf einem Hügel wohnen. Rundherum ist nur Eukalyptuswald und man hat eine tolle Aussicht auf die Küste. Dementsprechend dunkel und ruhig ist es in der Nacht. Ab und zu sitzen Koalas in den Bäumen ums Haus oder Känguruhs in der Wiese davor. Jenny, die Dame des Hauses, kochte für uns ein hervorragendes Dinner (eine Art Beef Stroganoff oder so) und wir plauderten noch ein wenig bei einem Glas Wein, bevor wir zu Bett gingen.


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Fossilsuche und Blumen

07April2014

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Smiths Beach, ein Strand der nur wenige Autominuten von dem Haus entfernt ist. Wir sahen einige Surfer, doch das wirklich spannende waren die Rock Pools. Wegen der Ebbe wurden diese zugänglich und wir alle hopsten auf glitschigen, nassen Felsen umher um etwas spannendes zu entdecken. Schöne Muscheln, jedoch sehr klein, kleine Überreste von großen Krabben und schöne Steinformationen entdeckten wir. Leo nahm ein paar Steine mit, die er noch nie gesehen hat. Man kann sich das echt als netten Familienausflug vorstellen, der auch ganz super mit kleinen Kindern gemacht werden kann.
Unser nächster Stop war an einem Strand wo Archäologische Ausgrabungen stattfinden. Dort wurden Teile von Dinosaurierknochen gefunden. Während Sandra und Sally vorausgingen um eine Höhle zu erkunden, waren Leo und ich mit kleinen Krebsen beschäftigt und dem Fotografieren von Steinen. ;)
Unser letzter Stop für diesen Tag war der Australian Garden, ein Garten, der ausschließlich australische Pflanzen beherbergt. Er war wunderschön angelegt und eigentlich recht überschaubar. Sehr viele Eukalyptusbäume, Sträucher und seltsame, aber interessante Blüten sahen wir. Am Schluss gingen wir noch in den Souvenirshop in dem wir Mitbringsel kauften. Was und für wen ist eurer Fantasie überlassen.
Danach machten wir uns mit dem Auto auf zu Zena und Mike, um unsere Sachen zu holen. Die Hunde begrüßten uns ganz überdreht. Die sind so unglaublich freundlich! Natürlich ließen es sich Sandra und ich nicht nehmen sie noch ein letztes mal zu streicheln bevor wir zu Leo und Sally übersiedelten.
Das Haus von Leo und Sally ist ebenfalls wunderschön. Nicht so groß wie das von Michael aber sehr schön angelegt. Wir fühlen uns sehr wohl.

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Seelöwen und österreichisches Essen

06April2014

Am Sonntag machten Stefan und ich Frühstück für alle: Stefan machte Palatschinken mit Erd-, Him- und Heidelbeeren, Kiwi, Cashewnüssen und ich versuchte, aus einem Frischkäse eine Topfenfülle zu machen. Erstaunlicherweise ist sie recht gut gelungen und hat geschmeckt. (Alle Köche sind besch***, die sich nicht zu helfen wissen)... Alle waren begeistert von Stefans Palatschinken und bedankten sic für das österreichische Frühstück.
Wir gingen ein wenig am Strand spazieren, während die anderen dankenswerterweise abwuschen bevor wir uns am Weg nach San Remo, wo täglich zu Mittag eine Gruppe Pelikane gefüttert werden. Außerdem kann man im Hafen manchmal Stachelrochen sehen. Wir hatten Glück und sahen gleich vier, die ihre Runden drehten.
Nach unserem Mittagessen im örtlichen Fish and Chips Laden machten sich Michael, Zena und Christian am Weg zurück nach Melbourne, während Leo Sally, Stefan und mich zum Pier in Cowes brachte. Wir machten nämlich am Nachmittag einen Bootsausflug zu den Seal Rocks, um die Seehundkolonie zu sehen. Zuvor bekam Stefan noch Tabletten gegen Seekrankheit, denn Sally fühlt sich auf See auch nicht so wohl. Als wir dann das Boot betraten erwischten wir glücklicherweise Plätze an Deck. Es war eine gemütliche Bootsfahrt bis zu den Nobbies. Dort kam dann ein starker Wind und Wellengang auf. Trotzdem war das nichts im Vergleich zu den Whitsundays....
Als wir bei den Seehunden ankamen begrüßten uns die kleinen mit Kunststücken neben dem Boot. Die kleinen spielten in den Wellen, ließen sich treiben, surften oder plantschten einfach herum. Die großen lagen auf der kleinen Insel herum und ließen sich sonnen. Stefan schoss sehr viele Fotos und ich musste ihn manchmal sogar halten damit er nicht ins Wasser fällt. Nach diesem tollen Erlebnis und unzähligen Fotos machten wir uns auf den Weg zurück und hatten am Rückweg noch einen Afternoon Tea.
Stefan und ich entschieden heute Abend für Sally und Leo zu kochen. Da Stefan wusste, dass Leo gerne g'röstete Erdäpfel mit Spiegelei und Spinat isst, kochten wir das als Abendessen. Wir erfuhren, dass Leo das Gericht sonst maximal 2x im Jahr bekommt. Das ganze war ein bisschen spannend, da wir nur Blattspinat (fein gehackt) bekamen. Also musste für den Cremespinat ein Pürierstab, Creme Fraiche etc. her (siehe Spruch oben), welcher nach langer Suche auch gefunden wurde. Das Essen schmeckte allen sehr und nach dem Essen schauten wir alle noch ein bissl Australian Football. Fürs 4. Quarter waren wir aber alle zu müde und daher gingen wir schlafen.

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The Dodging Penguins vs. The Nasty Seagulls

05April2014

Am Samstag machten wir uns auf zu einem dreitägigen Trip nach Philipp Island. Michael, Zena und Christian kamen auch mit. Erst gingen wir in einem Bootshaus am Fluss, nahe bei Michaels Haus, frühstücken. Es gab Kaffee und Bacon and Egg-Muffins und Heidelbeermuffins. Mmmhh :-)
Dann ging es los. Die Fahrt nach Philipp Island dauerte ca. eineinhalb Stunden, Stefan und ich fuhren mit Christian im Auto mit. So konnten wir auch mit ihm ein wenig plaudern.
Auf Philipp Island wohnten wir in einem Haus, das Freunden von Leo und Sally gehört und sie immer wieder an Wochenendurlauber vermieten. Es lag nur 50m vom Strand entfernt und war wirklich sehr nett. Zu Mittag aßen wir in einem Italienischen Restaurant im Ort Cowes. Stefan und ich nahmen uns je eine Pizza, die beste, die wir hier in Australien hatten. Toll war, dass man sich nicht für eine Art entscheiden musste, sondern halb-halb bestellen konnte. Stefan aß also eine halb Vegetarian, halb Marinara (mit Meeresfrüchten), meine war halb Vegetarian, halb Cappricciosa. Nach dem Essen und nachdem sich Christian und Mike ein Eis gekauft hatten, fuhren wir zu den "Nobbies", der Spitze der Halbinsel. Dort war es sehr stürmisch und deswegen auch kalt. Von dort aus hatten wir eine tolle Aussicht auf das Meer und die Felsen. In der Ferne sahen wir auch die Seal Rocks, die wir morgen besuchen. Stefan tat sein Bestes um bei diesem Wind gute Fotos zu machen. Nach dem Spaziergang dort fuhren wir heim auf einen Tee und eine kleine Jause. Die Herren, also Leo, Michael und Christian machten es sich vor dem Fernseher bei Football bequem, während Sally, Zena und wir am Abend nochmal in Richtung Nobbies zu Pinguinparade fuhren. Jeden Abend kommen hier Pinguine ("Little Penguins") an den Strand um in kleinen Höhlen oder bereitgestellten Kästen zu übernachten und im Frühling zu brüten. Für die Menschen wurden Wege in das Gelände und zwei kleine Tribünen in den Strand gebaut, um das Schauspiel (gegen Geld natürlich) bestaunen zu können. Um gute Plätze zu bekommen, waren wir bereits ein Stunde vor geschätztem Eintreffen der Pinguine dort. Wir saßen im Wind und der Kälte und unterhielten uns mit Selfies, Witzen über uns selbst und den Anderen, die daheim gemütlich vorm Fernseher saßen und Gedanken an Glühwein, der in dem Moment nicht schlecht gewesen wäre. Gegen halb Acht kamen die ersten Pinguine in kleinen Grüppchen an. Zum Leidwesen der kleine Pinguine (sie verdienen den Namen "Little"), die übrigens dunkelblau und nicht schwarz sind) warteten eine ganze Reihe Seemöwen am Strand auf sie, die wohl hofften, die Pinguine würden Fisch fallen lassen. Die Möwen attackierten die Pinguine nicht, sondern saßen einfach im Weg. Aber die kleinen Pinguine (auch nicht die hellsten Birnen im Kronleuchter) hatten Angst vor den doofen Vögeln und flüchteten immer zurück ins Wasser, sobald sich die Möwen nur bewegten. Für uns Zuschauer war das natürlich ein lustiges Hin und Her und wir feuerten alle schon lautstark die Pinguine an und applaudierten wenn es ein mutiger doch in den Busch geschafft hat. Leider war es absolut verboten, dort Fotos zu machen. Als wir später wieder durch das Gelände zum Auto zurückgingen, konnten wir noch viele Pinguine beobachten, die am Weg zu ihren Höhlen waren und sich auch lautstark mit ihren Pinguin-Nachbarn unterhielten (vielleicht über die komischen Menschen, die ihnen sogar bis auf die Toilette zuschauten).

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